Der Musiksaal bzw. Festsaal – das Prunkstück des Tutzinger Schlosses. Hier finden die Großveranstaltungen statt: etwa der Jahresempfang der Akademie oder Tagungen von internationalem Rang. Darüber hinaus bietet der prunkvolle Raum mit seiner Bühne einen würdigen Rahmen zur Verleihung des renommierten Toleranzpreises, des in der Literaturszene viel beachteten Marie Luise Kaschnitz-Preises und des Phoenix-Kulturpreises.

Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts diente der Saal den früheren Schlossbesitzern als Gartenmenagerie und als Palmengarten, in dem subtropische und südländische Pflanzen gezüchtet wurden. 1921 erwarb der geniale Kunsthändler Marcell von Nemes das Schloss. Unter seiner Leitung wurde die ehemalige Gartenmenagerie zu dem heutigen Festsaal umgebaut. Die schmiedeeiserne Eingangstür ließ der Kunstliebhaber 1921 anfertigen. Ein Jahr später wurde die Kassettendecke (1922) nach italienischem Vorbild hinzugefügt. Den Renaissance-Kamin (17. Jh.) importierte von Nemes aus Frankreich.

 

DETAILS
GRÖSSE: 225 m²
BESTUHLUNG: 226
AUSSTATTUNG:
oberitalienische Kassettendecke, Renaissancekamin, variable Bestuhlung möglich, Internet (WLAN), versenkbarer Beamer
NUTZUNG:
Konzerte, Konferenzen, Festveranstaltungen